Erfolg durch Selbstvertrauen

Aus eigener Kraft zum Erfolg


Erfahrungsbericht mit Autosuggestion
 
Als Primarlehrer der 5. und 6. Klasse (11 – 13-Jährige) erlebte ich immer wieder, wie Schüler vor Prüfungen krank wurden, Kopfschmerzen, Durchfall und „Bauchweh“ hatten, nicht schlafen konnten, Blackouts hatten und so ihre Leistung nicht erbringen konnten und auch ihre ganze Familie darunter litt.
So kam ich auf die Idee, mit Entspannungsübungen und gezielter positiver Autosuggestion zu arbeiten. Ich erzählte den Kindern, wie man sich selber einstellen kann, wie man Probleme zu gewöhnlichen Herausforderungen macht. Wir sprachen über das Unterbewusstsein, das zielgerichtete positive Denken und alles, was damit und mit Erfolg und Selbstvertrauen in der Schule und im Leben zusammenhängt.
Für meine Schülerinnen und Schüler stellte ich eine Tonbandkassette her, die einen entspannenden ersten Teil und einen auf Schüler zugeschnittenen zweiten Teil mit positiver Ansprache des Unterbewusstseins enthielt. Die meisten Schüler haben sich diese Kassette von mir überspielen lassen und schliefen damit am Abend ein. Kinder und Eltern reagierten sehr positiv und interessiert.
Die Kinder konnten nun bei Prüfungen ihre Leistungen abrufen, die gesundheitlichen Störungen blieben gänzlich aus. Sie kamen mit Ruhe und Selbstvertrauen und gerne zur Schule, im Schulzimmer herrschte eine entspannte Atmosphäre und auch unter den Schülern selber traten kaum mehr Spannungen und Aggressionen auf. Dies darf ich unserer Arbeit mit Autosuggestion und positiver Lebensgestaltung zuschreiben.
Auf der Seite „Schüler erzählen“ können sie lesen, was die Kinder selber darüber zu berichten haben.
Aus der Kassette ist eine CD geworden.
 
Nachstehend finden Sie einige Anregungen zur Arbeit mit Autosuggestion oder Mentaltraining, die Ihnen oder Ihrem Kind hilfreich sein können.
 
 
Die 5 Pfeiler des Erfolgs werden nachstehend als Tempel dargestellt. Darunter finden Sie die 5 Elemente, die zu einer erfolgreichen mentalen Arbeit gehören.
 
 
 
 
Die 5 Pfeiler des Erfolgs
                                                                     1      2                    3      4     5
  
 
  1. Klares Ziel! Zuerst ist wichtig, dass du genau weißt, was du willst und dies positiv formulierst. Also nicht: „Ich habe keine Angst vor Prüfungen“, sondern „Bei Prüfungen arbeite ich ruhig und gelassen und kann mein Wissen abrufen!“
  2. Entspannen! Das Unterbewusstsein ist am besten zugänglich, wenn du entspannt bist. Dann ist nämlich der Verstand, der Kritiker, weitgehend ausgeschaltet.
  3. Vorstellungsbild und Vorfreude! Stelle dir das Bild so vor, wie wenn du das Ziel schon erreicht hast und das freudige Gefühl dabei!
  4. Leitsatz! Formuliere das Ziel in einem Leitsatz, einem kurzen, positiven Satz (siehe 1.)
  5. Beharrliche Anwendung! Gib dir Zeit und Beharrlichkeit. Was du dir vielleicht jahrelang an Negativem eingegeben hast, braucht schon einige Tage und Wochen, bis es wirkt. Dazu gehört tägliche, kurze Anwendung, Kontrolle (z.B. Erfolgsliste, Trainingsplan u.dgl.). Ein Trainingsplan, den du deinen Bedürfnissen anpassen kannst, ist unter b.linggi@datazug.ch kostenlos erhältlich.
 
Nachfolgend einige Schlüssel-Erfolgserlebnisse aus meiner Erfahrung:
 
 
Beispiel 1: (Innere Uhr)Schüler und Schülerinnen einer Klasse, die am folgenden Montag wegen einer Exkursion unbedingt mit dem Velo zur Schule kommen sollte, stellten sich in der Entspannung vor, wie sie am betreffenden Morgen die Wohnung verlassen, das Velo aus dem Veloraum holen und zur Schule fahren. Sie freuen sich, dass alle daran gedacht haben.
Es klappte ausnahmslos.
 
Beispiel 2: (Ich kann es) Ein Mädchen, das dem Lehrer gegenüber immer wieder betonte, es könne nicht zeichnen, war einverstanden, die Bildschirmtechnik auszuprobieren. Jeden Tag stellte es sich vor, wie gut es zeichnete, sich freute über das gute Ergebnis. Dazu sprach es jeweils den Satz: “Ich zeichne immer besser und mit mehr Freude!” Sehr schnell zeigten sich rasche Fortschritte. Das Mädchen ist heute Modezeichnerin!
Beispiel 3: (Was das Unterbewusstsein vermag!) Simone, eine Sechstklässlerin, teilte dem Lehrer mit, sie könne nicht ins Klassenlager kommen, da sie immer noch jede Nacht das Bett nässe. Der Arzt sowie auch ein Psychologie konnten nicht helfen.
Der Lehrer schlug Simone vor, folgende Bild- und Worttechnik zu verwenden:
 
 
Jedes Mal, wenn ich auf die Toilette muss, erwache ich!
             
Dies sollte sie auf einen Zettel schreiben und jeden Abend mehrmals lesen, für sich flüstern und das Bild anschauen. ­- Bereits in der nächsten Nacht schlief Simone ohne ihr Problem durch. Die Mutter weinte vor Freude, als sie mir dies mitteilte. Das Mädchen kam sicherheitshalber mit einem wasserdichten Molton- Bett-Tuch im Gepäck ins Lager. Doch das Lager verlief "trocken".
 
Beispiel 4: (Auch Gesundheitsprobleme regelt das Unterbewusstsein):
Nicole, Sechstklässlerin, litt seit Monaten an einem nässenden Ekzem, das den ganzen Rücken bedeckte. Der Arzt versuchte alles, auch Cortison-Behandlungen. Nichts half. Als das Mädchen in der Schule über die Macht des Unterbewusstseins hörte, holte es sich vom Lehrer folgende Bildschirm-Suggestion:
 
 
„Mein Rücken und meine Haut sind kühl und frei!“
 
Dieses Bild und diesen Satz verwendete Nicole mehrere Wochen lang regelmäßig vor dem Einschlafen. Das Ekzem verschwand. Nicole hörte mit dem Visualisieren auf. Da erschien das Ekzem nochmals. Auf den Rat des Lehrers wendete Nicole diese Technik noch drei Wochen an, auch als das Leiden verschwunden war. Es kehrte nicht wieder.
 
Vielleicht hast du jetzt Lust, diese Wort-Bild-Technik selber einmal auszuprobieren.
 
Beispiele für Schüler
Ich kann mich immer besser entspannen. Ich
schlafe immer sofort ein und schlafe tief und ruhig die ganze Nacht hindurch.
(Bild dazu zeichnen, Strichmännchen genügt!)
 
 
Ich gehe gerne zur Schule. Jeden
Tag gehe ich lieber zur Schule und freue mich darauf.
                                                          
 
Ich bin o.k. und liebe mich selbst, so wie ich bin.
 
Deutsch/Mathe/Sorgfalt....   fällt mir immer leichter.
Meine Leistungen werden immer besser und besser.
 
Bei Prüfungen arbeite ich ruhig, entspannt und überlegt. 
 
Eigenes Beispiel:__________________________
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